Unser Leitbild
...ist eine konstante Gruppe von 6-10 Kindern ab 3 Jahren bis zum Kindergarteneintritt, die sich regelmässig zum Spielen trifft. Für das Kleinkind steht das Spiel im Zentrum seines Lebens.
Das Spielgruppenangebot richtet sich nach dem Entwicklungsstand der einzelnen Kinder. Es bietet Freiraum, Nischen, vielfältige Anregungen und Angebote zum Spielen, Bewegen, Musizieren, Malen, Werken, Kochen, Experimentieren, Träumen und Geschichten hören. Im Spiel können sich die Kinder entfalten und ihre angeborene Neugierde und Entdeckungsfreude ausleben.
…ist ein soziales Erfahrungsfeld. Die Kinder lernen dabei, ihren eigenen Platz in einer Gruppe zu finden. Sie lernen sich zu behaupten, sich gegenseitig mit Stärken und Schwächen zu akzeptieren, Rücksicht zu nehmen, einander zu helfen, auf einander zu hören und Regeln zu befolgen. Auch Streiten und wieder Frieden schliessen gehören zum Spielgruppenleben.
…bietet alle Angebote freiwillig an, so dass das Kind sich auch zurückziehen, beobachten, seinen eigenen Rhythmus leben und auf seine Art am Geschehen teilnehmen kann. Die Spielgruppe hat daher keinen Spiel- und Lehrplan. Die Kinder wählen die Aktivitäten weitgehend selber. Die Leiterin bietet dazu einen grossen Freiraum und klare Grenzen.
…lernt im geborgenen und überschaubaren Rahmen einer Spielgruppe sich langsam von seinen engsten Bezugspersonen zu lösen.
... macht erste Schritte in eine ungewohnte Umgebung, hin zu einer neuen Bezugsperson, hin zu neuen, anderen Kindern mit ihren Launen, Eigenheiten und Liebenswürdigkeiten. Im Zusammenspiel können Offenheit, Spontanität und Selbstständigkeit entwickelt werden. Wiederkehrende Abläufe und Rituale, sowie eine liebevolle Begleitung, geben dem Kind auf diesem Weg Halt und Sicherheit.
...übt sich in verschiedensten Werktechniken und lernt verschiedenste Materialien kennen. Im freien Spiel, beim Sammeln von Erfahrungen, beim Verarbeiten von Erlebtem und beim Entdecken von Zusammenhängen erweitert es seine Selbst, - Sozial- und Sachkompetenz, sowie seine Sprachkenntnisse.
...lernt neue Regeln kennen und befolgen. Es entdeckt und nutzt das Spielgruppenangebot ganz nach seinen Möglichkeiten und Bedürfnissen.
Ihnen bietet sich die Gelegenheit, für kurze Zeit den eigenen Bedürfnissen Raum zu schenken.
...haben auch immer wieder die Möglichkeit, aktiv am Spielgruppenleben teilzunehmen. Gemeinsame Aktivitäten fördern Kontakte zu anderen Eltern, den Erfahrungsaustausch und das Verständnis für das eigene, wie auch für das andere Kind.
In der Garderobe hängt eine Infowand für aktuelle Mitteilungen der Spielgruppesuppe an die Eltern. Sie steht auch den Eltern für den Informationsaustausch zur Verfügung.
…ist für viele Kinder die erste feste Bezugsperson ausserhalb der Familie. Deshalb ist das Begleiten von drei- bis fünfjährigen Kindern eine verantwortungsvolle Aufgabe, die hohe Anforderungen an die Leiterin stellt und viel Geduld, Toleranz und Einfühlungsvermögen erfordert.
Sie ist Vorbild für die Beziehungsqualität im Umgang miteinander und unterstützt das Kind im Aufbau von Beziehungen zu anderen Kindern.
…begleitet die Kinder einfühlsam, beobachtet sie sorgfältig und wirkt eher im Hintergrund. Dadurch haben die Kinder die Möglichkeit, selber aktiv zu werden und eigene Ideen umzusetzen. Sie unterstützt die Bedürfnisse der Kinder mit der richtigen Auswahl an Spiel- und Werkmaterial.
...pflegt den lebendigen Austausch mit den Eltern und bezieht sie in den Spielgruppenbetrieb ein.
Eine gute Ausbildung bereitet auf die verantwortungsvolle Tätigkeit vor; Weiterbildung und regelmässiger Erfahrungsaustausch mit anderen Spielgruppenleiterinnen stellen eine hohe Qualität der Arbeit sicher.